Netzstabilisierung und Optimierung des Verteilnetzes durch Einsatz von „Flexible AC Distribution Systems“ (FACDS)

Wenn neue Energie-Einspeiser und Verbrauchsmuster entstehen, steigt der Bedarf an Speichersystemen. Für Engpässe in den Netzen können Speichersysteme sowie deren vorgeschaltete Umrichter auch entsprechende Netzdienstleistungen zur Verfügung stellen und zur Versorgungssicherheit beitragen.

Das Projekt FACDS beschäftigt sich mit der Definition netzdienlicher Funktionalitäten von zukünftig dezentralen Speichersystemen in elektrischen Verteilnetzen mit simulationstechnischer Validierung auf Systemebene (Netzsimulation) und Komponentenebene (Regelungssystementwicklung). Zusätzlich erfolgt in FACDS eine Laborvalidierung der Umrichtersysteme.

Technisch-ökonomische Analysen werden durchgeführt, unter Betrachtung der Mehrfachnutzung der Speichersysteme, mit dem Ziel szenarienbasierte Geschäftsmodelle auszuarbeiten. Hauptbestandteil des Projekts FACDS bildet eine reale Implementierung von Versuchsanlagen im ASCR Testbed in der Seestadt Aspern.
Das Projekt FACDS wird durch den Klima und Energiefonds im Rahmen des Energieforschungsprogramms mit 1,1 Millionen Euro gefördert.

Laufzeit 30 Monate: 03/2016-08/2018

Kontaktperson FACDS:

Organisatorische Kontaktperson:
Victoria Solitander
victoria.solitander@ascr.at

Inhaltliche Kontaktperson:
Andreas Schuster
andreas.schuster@ascr.at

FACDS-Konsortium

Konsortialführung: Wiener Netze GmbH

Partner:
Aspern Smart City Research GmbH & Co KG,
Siemens AG Österreich,
Wien Energie GmbH,
AIT Austrian Institute of Technology GmbH,
Energieinstitut an der Johannes Kepler Universität Linz,
Forschung Burgenland